Mit dem Master Source Code hat der Anwender die Möglichkeit, die Firmware seiner Produkte um CANopen-Master-Funktionalität zu erweitern. Die Software ist insbesondere für die Integration in Steuerungen geeignet.
Eigenschaften und Vorteile:
Der Master Source Code stellt alle erforderlichen Funktionen für einen CANopen Master zur Verfügung. Hierbei sind die folgenden Standards der Nutzerorganisation CAN in Automation e.V. (CiA) implementiert:
- CiA DS 301 Version 4.02, Application Layer and Communication Profile
- CiA DS 302 Version 3.1, Framework for programmable CANopen Devices
- DSP 405 Version 2.0, Interface and Device Profile for IEC61131-3 Programmable Devices
Durch seine generische Struktur können Slaves beliebiger Profile angeschlossen werden. Der Anwender hat die Wahl, die Software in sein eigenes Projekt mit einzubinden, oder die CANopen-Funktionalität als selbständigen Task im System aufzubauen.
Durch die Anwendung des CANopen Source Codes kann bei der Produktentwicklung erheblich Zeit eingespart werden. Der Anwender kann sich auf die Integration seiner eigenen Applikation konzentrieren, die Implementierung des CANopen-Protokolls wird hierbei wesentlich vereinfacht.
Der Source Code bietet folgende Funktionalitäten an:
- Netzwerkmanagement (NMT) - Kontrolle der angeschlossenen Knoten über die NMT-Nachricht. Weiterhin werden Guarding oder Heartbeat durchgeführt.
- PDO-Handling - Über PDOs werden die eigentlichen Prozessdaten übertragen. Die PDOs können über das Objektverzeichnis konfiguriert werden. PDOs werden auch synchron behandelt.
- Lokales Objektverzeichnis - Der Code stellt über den Bus ein eigenes Objektverzeichnis zur Verfügung, das durch den Anwender erweitert werden kann.
- SDO-Behandlung - Der Anwender kann über den SDO-Handler eigene SDO-Requests auslösen.
- Konfigurationsmanager (CMT) - Damit kann in Embedded-Systemen eine zentrale Konfiguration der angeschlossenen CANopen-Knoten erfolgen.
Spezielle Funktionen:
Die Software unterstützt die Speicherung von Daten in nicht-flüchtigem Speicher. Es stehen Schnittstellen für die Anbindung an ein Dateisystem oder an Flash-Speicher zur Verfügung. Beim Systemstart wird die "Boot Slave"-Funktionalität voll unterstützt. D.h. das Netzwerkmanagement trägt selbst Sorge für das korrekte Starten und Konfigurieren der angeschlossenen Knoten. Auch die Ausfallkontrolle wird vom CANopen Master übernommen.
Anwendungsgebiete:
Der Code kann überall dort eingesetzt werden, wo der Kunde seine Steuerungen mit CANopen-Funktionalität ausstatten möchte. Anwender sind in erster Linie Firmen, die selbst CANopen-Geräte herstellen, sowie Systemintegratoren, die Gesamtsysteme erstellen müssen.
Weitere Details finden Sie im Datenblatt.

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